Gray vom kleinen Hirten > Gray┬┤s Leben

Ich, Gray vom kleinen Hirten, möchte Euch vor dem Lesen warnen. Ich bin ein ziemlicher Kobold und so beschreibe ich natürlich auch mein Leben.
Also, alle die das Leben nicht gar so ernst nehmen, werden Spaß an diesen Zeilen haben. Alle anderen sehen danach vielleicht einiges leichter.

Ja, mein Leben. Es begann am 19.09.2006 bei meiner Züchterin Kerstin Thiele im Kennel “vom kleinen Hirten” in Rathenow.
  

Meine Eltern sind Romina von der Widderburg und Nathan von der Widderburg.


Mit mir erblickten noch 5 weitere Rüden das Licht dieser schönen Welt. Meine zukünftige Familie konnte schon damals nicht genug von mir bekommen und besuchte mich, meine Geschwister, meine Mama, meinen Papa und meinen liebe Züchterin bereits häufig in meinen ersten Lebenswochen.  

Acht Wochen später holte mich meine neue Familie ab und ich zog in mein neues Zuhause ein. Für meine Familie ist es selbstverständlich, dass es ein Zuhause ohne Zwinger und mit Garten ist, wie es sich für einen richtigen Familienhund gehört. Ich durfte von Anfang an überall hin und dabei sein und so begann ich die Welt zu erobern.

Dank der guten Vorbereitung auf mein Leben durch meine Züchterin Kerstin, konnte ich meinem Frauchen den Stress des nächtlichen “Gassi gehen” ersparen. So war mein Frauchen am Tag schön fit, um sich mit mir zwischen meinen Schlafpausen ununterbrochen zu beschäftigen und den Herausforderungen eines Pon´s gewappnet zu sein. Und Herausforderungen gab und gibt es viele. Nach einer Eingewöhnungs- und Erkundungsphase beschloss mein Frauchen, wir müssen lernen. So zum Beispiel spazieren zu gehen, an der Leine zu gehen, zu kommen, zu bleiben, auch alleine, zu sitzen, zu platzen - natürlich nicht wirklich, sondern Platz zu machen, auf Baumstümpfe zu klettern, über wackelnde Brücken zu laufen, fotogen zu sein - darum gibt es so viele Bilder von mir, andere Hunde und Menschen kennen zu lernen, sie zu mögen oder auch nicht, bei Fuß zu gehen, und noch vieles mehr.

Natürlich gehörte auch die Gewöhnung an die Fellpflege dazu. Und ich muss Euch sagen, ich finde es super. Ich weis nicht, wie mein Frauchen es geschafft hat, ich denke mit viel Liebe, Ausdauer und Konsequenz, dass ich dabei so entspannt bin, dass ich bis zum heutigen Tag dabei manchmal sogar einschlafe. Ohne Quatsch!

Ein Highlight für meine Familie war auch, dass ich in der Welpenzeit nichts kaputt gemacht habe. Ich hatte ja auch genug anderweitige Beschäftigung. Ich habe lediglich versucht, den Notausgang aus dem Bad zu finden, indem ich versuchte mich durch die Fußbodenfliesen zu graben. Es sollte der Fluchtweg sein, wenn ans baden geht (aber zum Thema Wasser und baden später). Wie man sieht,war meine Suche leider erfolglos.


             

Einige Blumen im Haus animierten mich dazu, doch mal zu testen, ob es nicht verwunschene Leckerlis sind, leider auch erfolglos.

Spielen finde ich super und dass könnte ich stundenlang tun. Aber auch Lernen finde ich toll. Mein Frauchen hat ganz schön Mühe sich immer wieder was Neues einfallen zu lassen. Aber ich gebe zu, ich bin da schon einwenig anspruchsvoll. Bis jetzt kann ich schon Männchen, 
                       

Peng (auf die Seite fallen), durch den Armring springen, gib Fünf, schenk Pfote, die Rolle und natürlich auch ganz viele Rollen hintereinander (aber Vorsicht “Magendrehungsgefahr“), Slalom durch die Beine laufen, die Acht um die Beine laufen, die einzelnen Teile der Agilitistrecke absolvieren, usw. Aber mein Bestes ist und da ist mein Frauchen auch mächtig stolz drauf, ich kann 7 durcheinander liegende Teile meines Spielzeugs (Ball, Quitschi, Reifen, Bärchen, Schneemann, Ferki, Nili) am Namen erkennen und bringe sie so wie aufgerufen zu meinem Frauchen und lege sie in meinen Spielsachenkorb. Das kann ich nicht nur im Haus sondern auch im Garten. Mein Frauchen sagt dann immer, wer ausräumt, der muss auch wieder einräumen. Und was sagt ihr dazu? Aber dafür ärgere ich mein Frauchen immer damit, dass ich mir beim Lernen ganz große Mühe gebe, es dann ganz schnell kann und mein Frauchen dann wieder ganz verzweifelt ist, dass sie sich schon wieder was Neues ausdenken muss. Im Moment üben wir folgenden Abfolge - Männchen machen - aufstehen - drei Schritte auf den Hinterbeinen zurück - drei nach vorn - und wieder ins Männchen setzt. Hat mein Frauchen in einem Heft gelesen. Ist schon ganz schön anspruchsvoll. Die ersten drei Abschnitte kann ich schon.

Ich mache wirklich alles mit und für meine Familie, aber da gibt es eine Sache, da gehe ich in den “Sitzstreik”. Und das ist das Baden. Ja, da hat die Ponintellegenz die menschliche Intelligenz geschlagen. Mein Frauchen hat von klein auf zu mir gesagt, wenn wir an eine Pfütze kamen, “Pfützen sind pfui” und ich ging immer schön drum rum. Nicht bedacht hat sie dabei, dass ein Pon natürlich weis, dass Pfützen aus Wasser bestehen und so sind auch Teiche und Seen, bis hin zur Ostsee Pfützen, eben nur etwas Größere. Schließlich bestehen sie alle aus Wasser. Aber das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge und natürlich nicht Pon bezeichnend. Bekannter Weise gehen Pon´s auch baden. Mir aber reicht es völlig aus, wenn ich zwischendurch für Ausstellungen in die Badewanne muss.

Zum Thema Wasser noch eins. Dass braucht ja auch ein Pon bekanntlich zum trinken. Allerdings bevorzuge ich nicht “ordinäres” Leitungswasser, es muss schon schön abgestandenes Regenwasser oder aus Bächen, Teichen oder Seen sein und schön an der frischen Luft. Da schmeckt es mir am besten.

Eine Ausnahme mache ich nur, wenn ich in Berlin bei meinem Superkumpel Stephan bin. Ein Student in Berlin hat natürlich kein Regenwasser, oder einen Bach / See vor der Wohnungstür. Da bin ich dann mal nachsichtig und begnüge mich mit Leitungswasser. Aber da ist diesbezüglich meine Toleranzgrenze erreicht. Zuhause spüle ich dann immer gleich mit Regenwasser nach.

Ja und dann ist da noch die Sache mit der Hundeschule, die ich seit der Welpenzeit besuche. Es macht Spaß. Wie heißt es doch so schön, Spannung - Spaß und Spiel. Man lernt immer wieder neue Hunde kennen, kleine, große, dünne, dicke, nette, weniger nette, aber es ist immer wieder spannend. Und es ist auch wichtig zu lernen, wie man sich benimmt, wenn mehrere “Kollegen” auf relativ engen Raum zusammen sind. Als angenehme Auflockerung gibt es dann zwischendurch immer mal Spielrunden. Einfach herrlich.
Also, ich kann die Hundeschule nur jedem Vierbeiner und seiner Familie empfehlen. Aber achtet bitte auf Qualität.

Ansonsten halte ich meine Familie schon ganz schön auf Trab, oder sie mich? Wir machen pro Tag mindestens drei ausgedehnte Spaziergänge. Da kommen locker 3,5 Stunden zusammen. Vorm Schlafen gehen geht’s dann noch mal kurz zum “Bein heben”, damit ich ruhig meinen Schönheitsschlaf halten kann. Ist super, was? So hat zumindest der Schichtdienst meines Herrchens was ausgesprochen Positives für mich. Glaubt aber jetzt nicht, dass wir nur spazieren gehen. Damit es mir nicht langweilig wird dabei und ich anfange Dummheiten zu machen, werde ich natürlich entsprechend “bespaßt”. Man könnte auch sagen, beschäftigt. Mir wird der Ball, ein Reifen oder eine Frisbeescheibe (neueste Errungenschaft auf der letzten Ausstellung in Neu Münster) geworfen, die ich stundenlang zurückholen könnte. Dass macht Spaß und hält schön fit. Es wird aber auch zwischendurch immer wieder Gehorsamkeitstraining gemacht. Das ist gut so, weil es so viel abwechslungsreicher ist, als es stupide vielleicht eine Stunde im Garten zu üben. Natürlich wird auch zwischendurch einfach nur geschlendert, damit ich ganz in Ruhe die neueste “Hundezeitung” lesen kann. Auch Fahrrad fahren gefällt mir. Ich fahre natürlich nicht, sondern laufe neben her.

Und dann kam natürlich auch, was kommen musste. Mein Frauchen fasste den Entschluss, die Pon-Welt sollte mich sehen und kennen lernen und das geht natürlich am besten auf Ausstellungen. Meine erste Ausstellung war, als ich 6 Monate alt war, die Cacib 2007 in Berlin. Ich startete in der Jüngestenklasse. War ganz witzig und zwei meiner Brüder waren auch dabei. Momentan tummele ich mich in der Zwischenklasse. Meine Ergebnisse könnte ihr auf der Seite “Ausstellungen” nachlesen.
Da ich z.Z. ja noch zu den Jungrüden zähle, bin ich noch fleißig am üben. Aber ich finde es nicht wirklich stressig. Wenn z.B. mein Frauchen meint, sie muss nach der Vorführung mit mir noch durch die Messehallen bummeln, um mir neues Spielzeug oder Leckerlis zu kaufen, lege ich mich ganz gemütlich in den Gang und warte, bis sie meint genug Überraschungen für mich gekauft zu haben. Dann gehen wir zu unserem Platz zurück und ich kann schon mal inspizieren, was es so gab. Eben ganz nach dem Motto “Wer hart arbeitet, soll auch gut essen bzw. spielen”.
Also kurz und gut, es macht Spaß, die bisherigen Erfolge zeigen es glaube ich auch und ich denke, es ist für mein Frauchen aufregender als für mich.

Mit fremden Menschen halte ich es folgender Maßen. Manche mag ich sofort, manche akzeptiere ich beim zweiten Anlauf und manche werde ich nie mögen. Aber bei Freunden und Bekannten meiner Familie freue ich mich jedes Mal riesig, wenn sie zu Besuch kommen. Mein Frauchen ist noch verzweifelt auf der Suche nach des Rätsels Lösung. Ich glaube nicht, dass sie hinter das Auswahlverfahren meiner Nase kommt, wenn sie ansonsten auch das für mich absolute “Superfrauchen” ist.

Ach so, statt zu baden (Pfützen sind pfui - ihr wisst) ziehe ich es vor, mich mit Sand zu “panieren” oder mich im Herbst erst zu “teeren und dann in einem Blätterhaufen zu federn” und ähnlich Dummheiten zu machen. Aber keine Angst, einmal so richtig das Fell ausschütteln und alles ist wieder o.k. Beim Pon ist es wie in einer gewissen Werbung “Und die Frisur hält”.

                                         

So richtig aus dem Häuschen bin ich auch jeden Tag wenn ein abwesendes Familienmitglied nach Hause kommt, aber einen drauf setze ich, wenn mein Superkumpel Stephan nach Hause kommt. Dann geht es so richtig zur Sache, wie ihr auf den Bildern sehen könnt.
   

 

Mit ganz kleinen Kindern kann ich nicht wirklich was anfangen, weil mein Rudel nur aus Erwachsenen besteht. Aber wenn sie da sind, ist dass auch o.k.

Zu Katzen und anderem “Hofgetier” bin ich neutral und völlig unvoreingenommen. Mit Pferden hatte ich so meine liebe Not. Als ich noch ganz klein war, wirklich ganz klein, hatte mein Frauchen und mich bei einem Spaziergang ein stürmisch herangaloppierender wilder Hengst fast zu Tode erschreckt. Aber inzwischen weis ich natürlich, dass man sie einfach nur ignorieren muss.
Mit anderen Rüden verstehe ich mich, wobei ich zugeben, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Mädels sind natürlich ohne Frage immer willkommen.

Nicht weniger stressfrei, aber dafür umso schmerzhafter war meine überstürzte Bekanntschaft mit einem Elektrozaun. Ich sah die Schafherde und beim Anblick dieser begann es, für mein Frauchen offensichtlich, in meinen grauen Pon-Gehirnzellen zu arbeiten (Da war doch was!!!??? Damit sollte ich doch etwas tun!!!???). Ja na klar HÜTEN. Also nichts wie hin. Leider war da dieser blöde Zaun. So was gab es früher nicht. Ich finde, die Schäfer sollten sich mal lieber mehr Pon´s anschaffen. Jedenfalls bevor mein Frauchen ihren Gedanken zu Ende denken konnte, schoss ich auch schon los. Voll rein in diesen blöden Zaun. Aua, dass tat weh, kann ich euch sagen. Aber durch Frauchens Konsequenz, Geduld und Neutralität habe ich auch diesen Schreck verarbeitet und bleibe jetzt eben vorm Zaum sitzen. Aber schön ist so eine Schafherde schon. Nicht wahr????

Manchmal überkommt es mich und ich möchte in meiner grenzenlosen Dankbarkeit gegenüber meiner Familie, als kleines Dankeschön einen Feldhasen für sie fangen. Aber ich glaube, meine Familie versteht meinen Plan nicht wirklich, denn es folgt nach meinem Start ein kurzer Pfiff verbunden mit einem “Hier” und ich kehre umgehend aber mit leeren Pfoten zu ihnen zurück.

FAZIT
Ich denke, ihr habt bemerkt, dass ich ein rundum glückliches Hundeleben führe, super drauf bin und dass ein Pon keine Hunderasse für Langweiler und Stubenhocker ist.

Und weil dass so ist, bin ich da, wo ich hingehöre, IN MEINER FAMILIE!!!!

MEIN WUNSCH
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir, dass es allen Hunden auf dieser Welt halb so gut gehen würde wie mir, dann gäbe es kein Hundeelend mehr.


MEINE GESCHICHTE GEHT WEITER
Heute, am 09.04.2009 will ich Euch mal wieder aus meinem Leben berichten.

Wie Ihr auf meiner HP sehen und lesen konntet, durfte ich in diesem Jahr schon mächtig viel "Spaß" mit duften Pon-Mädels haben. Diese Treffen sind natürlich nicht ohne Folgen geblieben, so wie es ja auch geplant war. Aber wenn ich, besser gesagt mein Frauchen, wie in der Menschenwelt üblich, für alle meine kleinen Pon - Baby´s Unterhalt zahlen müßte, dann hänge unser Haussegen bestimmt ganz schön schief. Gins, grins!!!!!!!!!!!!!!!

Aber ich habe natürlich in der vergangenen Zeit nicht nur kleine Pon - Baby´s gemacht, sondern auch Neues gelernt und Altes verbessert.
Z.B. hatte ich Euch ja mal berichtet, dass ich 7 verschiedene Dinge in unterschiedlich angesagter Reihenfolge wieder zu meinem Frauchen bringe. Ihr wißt schon, wer ausräumt, der muß auch.................!!!!!!!
Inzwischen sind folgende Spielsachen dazugekommen, Igel, Wuff und Entchen, so dass es jetzt 10 verschiedene Figuren sind. Heute mal mit Bild, grins!!!



Da mein Frauchen leider nicht mehr soviel mit der Frisbeescheibe werfen darf, mußten wir ein neues Wurfobjekt finden. Haben wir auch. Wir nennen es "Witschi", weil es witscht oder besser gesagt quitscht, wenn man es wirft und es dann auf den Boden aufkommt.Dabei schlägt dieses verrückte Ding auch noch jede Menge Hacken, wie ein Hase. Ich muß mich ganz schön konzentrieren, auf Draht, schnell und wendig sein, um es nach einem richtigen Sprint zu fangen. Macht aber jede Menge Spaß und nach ca. einer Stunde spielen, bin ich echt ganz schön fertig. Ich zeig Euch mal ein Bild von meinem verrückten Witschi, hier bitte:



Ach übrigens, wenn ich das Witschi mal liegen lasse (was echt selten vorkommt) und meinem Frauchen hinterherdüse, weil sie meiner Meinung nach schon ganz schön weit weg ist, ist sie echt gemein zu mir. Sie schickt mich stehend freien Fußes zurück das Witschi holen, auch wenn es inzwischen vielleicht schon 100 m entfernt ist. Da kennt sie nichts. Ist wie mit dem "aus- und einräumen", wer liegen läßt, muß es auch holen. Aber mach ich dann auch ganz brav und sie ist schon stolz, dass das auch so super klappt.

Eines meiner neuesten Leidenschaften ist im Haus oder im Garten nach, von verstecketen Dingen (z.B. Witschi oder Igel - alle anderen Gegenstände, die ich kenne gehen aber auch) zu suchen und sie zu Frauchen zu bringen. Dieses Spiel könnte ich auch stundenlang machen. Ist gut für die Nase und für´s Gehirn, kann ich Euch sagen. Wenn ich -zig Mal das ganze Haus oder unseren Garten abgeschnüffelt habe und immer siegesreich den versteckten Gegenstand wieder bringe, ist die Nase schön frei (grins, grins!!!!!!) und ein kleines Schläfchen äußerst angenehm.



So, dass soll es erstmal wieder von mir gewesen sein. Bleibt weiterhin schön neugirig und interessiert an meiner HP. Es gibt garantiert bald wieder Neuigkeiten und neue Bilder.